Auf großer Tour
Reise in
eine andere Stadt und bewege Dich dort mit dem eigenen Fahrrad! So kannst Du sofort vom
Bahnhof losfahren und die Stadt selber "erfahren". Oder das Auto bleibt dort
stehen, wo man noch kostenlos parken kann und es geht mit dem Brompton weiter. Auf diese
Weise habe ich bereits eine Menge Städte besucht.
Einmal
habe ich das Brompton bereits im Flugzeug mitgenommen: Da es nur über
ein Wochenende nach Berlin ging, hatte ich nur einen kleinen Rucksack als Handgepäck. So
konnte ich das Brompton als normales Gepäckstück beim Check-in aufgeben. Ich habe nach
Möglichkeiten gesucht, was man schützen könnte, aber nichts gefunden. Nur die zwei
Knebelschrauben habe ich rausgedreht und einen Riemen um's Brompton gezurrt. Abgegeben
habe ich es ohne Hülle, damit die Gepäcktransporteure nicht auf die
Idee kamen, dieses Gepäckstück zu werfen.
Rechts
liegt das Brompton in der Gepäckablage eines Zuges.
Sicherheitshalber schnalle ich es immer mit einem Riemen fest, damit es bei
Erschütterungen nicht herrunterfällt. Auf diese Weise kann ich ein Fahrrad problemlos
sogar im ICE mitnehmen! Im Zug habe ich aber immer die selbstgenähte
Stoffhülle über das Brompton gezogen. Erstens habe ich nicht immer Lust auf die
neugierigen Blicke und zweitens gibt's so keine Diskussionen mit dem Zugpersonal.
So
war ich zum Beispiel nach Lübeck unterwegs. Auf dem Rückweg hatte ich in Hamburg eine
Viertelstunde Aufenthalt zum Umsteigen. Naja, die hab ich noch für eine kleine
Tour zur Binnenalster genutzt - Risiko.
Meistens fahre ich aber mit dem Auto
und habe das Brompton eigentlich immer dabei. Der Erfinder des "Smart" hat mal
gesagt, sein Kriterium für sein Auto sei "Zwei Personen und zwei Kisten
Wasser". Auf meiner letzten Fahrt nach Paris hatte ich "2 Fahr-
räder und 2 Kisten Bier" im Kofferraum, von den 4 Personen vorne mal ganz zu
schweigen... Im Foto
rechts fehlen zwar die Getränkekisten aber Ihr seht, daß der Kofferraum noch halb leer
ist.
Brompton
fahren in Paris (siehe unten) finde ich besonders aufregend. Es ist ein
völlig neues Gefühl, diese Stadt so zu entdecken. Man bekommt ein echtes Gefühl für
die Größe der Stadt - und nach meiner "Erfahrung" ist Paris eher klein. Für
Radfahrer spielen die roten Ampeln keine Rolle, man rollt soweit, bis man die Kreuzung
einsehen kann und fährt, wenn niemand kommt. Dieses Verhalten wird von der
Polizei toleriert!
Die
Franzosen waren besonders am Brompton interessiert. Mein Freund und ich
sind wesentlich öfter angesprochen worden als in Deutschland. Gerne nehme ich mir dann
die 20 Sekunden, um das Rad einmal zusammenzufalten und wieder
aufzubauen. "C'est magnifique!"
Inzwischen war ich auch zum Jahreswechsel 1999/2000 in Paris und
konnte noch ein Bild vor dem Eiffelturm machen, bevor die Uhr kurz vor
Mitternacht dann ausgefallen ist! Ich hoffe, die haben ihre Atomkraft-
werke besser im Griff...
Sogar
in Marokko (siehe Bilder unten!) war ich schon mit dem Brompton
unterwegs (Silvester '98/'99). Rabat, Marrakesch und Fes waren Städte, in
denen ich radelte. Besonders Marrakesch ist zum Radfahren geeignet! Ein
weiterer Traum ist New York per Rad. Ich hoffe, es klappt 2000.







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