"Guck ma, cooles Fahrrad!"

Das höre ich oft, wenn ich mit dem Brompton unterwegs bin. Dieses Fahrrad hat mein Leben aufregender, abwechslungsreicher und flexibler gemacht! Ich kann das Brompton überall hin mitnehmen. Es läßt sich sehr schnell aufbauen und gut fahren. Man erregt überall Aufmerksamkeit. Mit dem Auto oder Zug nach Paris fahren und dort mit dem eigenen Fahrrad die Stadt erkunden? Ein völlig neues Gefühl!
Das Brompton ist ein Faltrad. Das hat nichts mehr mit den "Klapprädern" aus den 70ern zu tun, die manchmal noch heute rostend durch die Gegend fahren. Im Gegensatz zum Klapprad wird das Brompton nicht an einer Stelle, sondern an drei Gelenken gefaltet. Das kannst Du bei "So geht's!" selber ausprobieren!
Das Brompton läßt sich extrem schnell falten. Für mich ist das der wichtigste Punkt bei so einem Fahrrad. Innerhalb von 15 Sekunden habe ich es in ein handliches Päckchen verwandelt. Mit den Ausmassen von 55 x 56 x 25 cm ist es noch gut für die Gepäckablagen der Bahn geeignet. Im Auto paßt es in jeden Kofferraum oder auf die Rückbank. Mit einem Gewicht von 12 kg läßt es sich auch ein Stück tragen. Für weitere Wege, z.B. die Durchquerung eines großen Bahnhofs, baue ich es auf und schiebe (oder fahre).

Wie (schnell) fährt es?
Wie ein normales Fahrrad, das Tempo hängt mehr von der Kondition des Fahrers ab. Es ist recht leicht, mitfahrende Radler in Staunen zu versetzen: feste in die Pedale treten und ab geht's! Neben einer ordentlichen Endgeschwindigkeit kann man mit dem Brompton eine enorme Beschleunigung erzielen: Durch die kleinen Räder läßt sich ein gutes Drehmoment auf die Fahrbahn übertragen.
Man sollte allerdings nicht versuchen, freihändig zu fahren. Dazu reicht die Fahrstabilität und die Art des Vorbaus nicht aus. Bei hohem Tempo: beide Hände an Lenker!'